Gestalttherapie


Integrative Gestalttherapie hilft, sich selbst und seine Lebenssituation zu verstehen. Im Hintergrund wirkende Lebenserfahrungen können geklärt werden. Die integrierende Arbeit und reflektierende Gespräche schaffen Vertrauen in den Prozess der Selbstheilung. Achtsame Selbsterforschung stärkt die lebendige Verbindung zwischen unserem Denken und Fühlen.

Wozu möchte die Gestalttherapie einladen: 

Gestalttherapie ist die Einladung zu einer Reise in eine schöpferische Leere, fort von den alltäglichen Spielchen, mit denen wir die Unvollständigkeiten unserer Persönlichkeitsstruktur verkleiden. Dabei liegt das besondere Augenmerk auf dem Wegesrand dieser Reiseroute.


Durch konzentriertes Gewahrsein rücken tief liegende Motive seelischer Verletzungen vom Rand ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Reiseziel ist die Gegenwart, die größtmögliche Präsenz im Augenblick. Dort steht ein Spiegel, in dem wir die Leerstellen finden, die der Ausfall oder die Verkrüppelung bestimmter sinnlicher, affektiver oder emotionaler Funktionen und Fähigkeiten unserer Persönlichkeit eingeprägt hat.


Diese Leere bewußt zu erleben, setzt vielerlei frei - vor allem jedoch unmittelbares Selbstempfinden und große Selbstheilungskraft.


Angekommen in der schöpferischen Leere, beginnt unser Inneres zu wachsen und unsere Persönlichkeit vervollständigt sich. Unsere seelische Struktur heilt zu dem, was einen großen Teil menschlicher Bestimmung ausmacht: im Fluß eines individuellen Organismus wir selbst zu sein.


Hier noch zwei Aussagen, die das Wesen der Gestalttherapie beschreiben:


"Gestalt heißt im Augenblick anzukommen und dort zu bleiben. " ( Nessim B.-Kremer )


"Du musst den Fluss des Lebens nicht anschieben, er fließt von alleine." ( Fritz Perls )


Weitere Informationen zur Gestalttherapie bei Wikipedia


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